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Apr 17, 2012

Rafał Blechacz's first recital in Hannover (preview, Germany)

From Hannoversche Allgemeine, on April 13,
as a preview of Blechacz's recital in Hannover on April 16.













(Brief outline – not translation)
Chopin Champion Rafał Blechacz comes to Hannover for the first time - but without Chopin

After touching upon his absolute victory in the 2005 Chopin Competition, the article describes how Blechacz has been careful not to be labeled a Chopin specialist by having his second CD for Deutsche Grammophon dedicated to Haydn, Mozart and Beethoven and now having a tour in Germany, playing Debussy and Szymanowski as well as Bach and Beethoven. With Bach Blechacz’s "artist's life" began. At age of 11, he won the Bach Competition. And the polyphony of Bach is important for him to play other composers including Chopin.

Sept 19, 2011 from Pro Musica FB


His studies of philosophy enables him to land fast on details of music, exemplified by the sharp contrast he introduced in the latest CD between Debussy and Szymanowski music. His thoughtful attitude is reflected on the fact that he came to Hannover in September 2011 to probe the available pianos for the recital here. (He is very different from his mentor Krystian Zimerman who brings his own instrument with him during tours.) Blechacz had in mind for his Hanover recital two differently tuned Steinways. But after that he thought it again. Probably he will play the Steinway from Hamburg. It will be exciting not only for that.


(Original text)
Den Internationalen Chopin Wettbewerb in Warschau zu gewinnen ist schon ein Kunststück. Wenn man gerade mal 20 Jahre alt ist und obendrein als Pole ein Heimspiel hat, dann ist das noch bemerkenswerter. Aber was der jungenhafte, fast zerbrechlich wirkende Rafal Blechacz 2005 verbuchen konnte, ist schon singular. Er wurde Erster, die Konkurrenten wurden von der Jury auf Abstand gehalten: Es gab erstmals keinen zweiten Preis. Und Blechacz bekam auch noch die Sonderpreise für die beste Konzertinterpretation, die beste Polonaise und die beste Mazurka – noch immer liegen ihm die Mazurken besonders am Herzen.

Natürlich wollten danach alle Chopin vom Chopin Champion hören, aber Blechacz achtete darauf, nicht als Spezialist abgestempelt zu werden. Schon seine zweite Solo CD für die renommierte Deutsche Grammophon Gesellschaft galt Haydn, Mozart und Beethoven. Und auf der kurzen Deutschland Tournee, die Blechacz jetzt gibt, präsentiert er nicht nur Debussz und Szymanowski, die auch auf seiner aktuellen CD zu hören sind, sondern auch Bach und Beethoven. Mit Bach hat für Blechacz das „Künstlerleben“ begonnen: Mit fünf Jahren hatte er den ersten Klavierunterricht bekommen, aber erst mit elf Jahren entschloss er sich, Pianist zu werden : „Damals habe ich eien Bach Wettbewerb gewonnen und noch nicht an Chopin gedacht.“ Erst mit 14 oder 15 habe er die er und Chopin zusammenpassen. Dass Chopin seinerseits die Polyfonie Bachs wichtig nahm, hat diese Annäherung sicherlich erleichtert. Auch beim polnischen Komponisten Karol Szymanowski schätzt Blechacz dessen spielerischen Umgang mit der Polyfonie.

Ein Gespräch mit dem jungen bedächtig argumentierenden Blechacz, der auch Philosophie studiert, landet schnell beim musikalischen Detail, bei zusammenhängen und Kontrasten etwa zwischen Debussy und Szymanowski. Maximal vier Dutzend Konzerte gibt er pro Jahr. Wie sorgfältig er arbeitet, zeigt sich auch daran, dass er im September 2011 in Hannover war, um die zur verfügung stehenden Steinway Flügel anzuhören. Ganz so weit wie sein Mentor (und Chopin Wettbewerbssieger) Krzstian Zimerman, der nur mit eigenem Konzertflügel reist, will er nicht gehen. Aber für sein Hannover Konzert schwebten ihm doch zwei unterschiedlich gestimmte Steinways vor. Mittlerweile hat er noch einmal nachgedacht. Wahrscheinlich spielt er nun doch einen Steinway aus der Steinway Metropole Hamburg. Nicht nur deshalb bleibt es spannend.

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